Marokkanischer Lamm-Burger

Als wir dieses Jahr unsere Reise nach Marokko angetreten sind, haben wir erst kurz vorher erfahren, dass während unserer Reisezeit gerade Ramadan ist. In dieser Zeit fasten die Muslime, das heißt, dass sie ab der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang unter anderem nichts essen und nichts trinken. Außerdem soll man während des Fastenmonats besonderes darauf achten sich von Sünden freizuhalten und nichts Schlechtes zu tun. Das Ende des Ramadans wird gefeiert mit einem großen Fest, dem „Fest des Fastenbrechens“. Hier wird zusammen gegessen und getrunken, gefeiert und die gemeinsame Zeit genossen. Na, an was erinnert euch das? Ein bisschen an Weihnachten, oder?

Auch wenn in Marokko kein Weihnachten gefeiert wird, ist es jedoch für uns die Gelegenheit einfach „Danke“ zu sagen und das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen, denn Marokko war mit Abstand eines der schönsten Dinge die wir dieses Jahr erleben durften. Und deswegen gibt es auch ein kleines Geschenk, vielleicht besser gesagt eine kleine Hommage, an das Land das uns wirklich mit all seinen Facetten begeistert hat.

Hier kommt also ein „Throwback“ zur schönsten Zeit in diesem Jahr: Marokko-  verpackt in einem Burger!

Marokkanischer Lamm-Burger

Zutaten

🍽 für die Khobz-Buns:

  • 350g Mehl
  • 1 Messerspitze Hefe
  • etwas Salz
  • ½ Liter lauwarmes Wasser

Das Original Rezept für die Buns ist HIER zu finden.

🍽 für die Patties:

  • 300g Lammhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Ras el Hanout (oder andere orientalische Gewürze)

🍽 für die Sauce:

  • 200g Naturjoghurt
  • 2 Zweige Minze
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

🍽 für den restlichen Belag:

  • 4 Blätter Romanasalat
  • ½ rote Zwiebel
  • ½ Orange und etwas Orangensaft
  • 1 Tomate

Zubereitung

⏱ ca. 2 Stunden (inkl. Kühlzeit)

1 // Für die Brötchen: Alle Zutaten bis auf das Wasser miteinander vermengen. Etwa 10 Minuten kneten, zwischendurch immer wieder etwas Wasser dazugeben. Wenn ein glatter Teig entstanden ist, die Schüssel abdecken und für 45 Minuten ruhen lassen.

2 // Aus dem Teig Kugeln formen die der Größe eines Burger-Buns entsprechen, flach drücken und nochmals 30 Minuten ruhen lassen.

3 // Bei 200 Grad circa 15 Minuten backen.

4 // Für die Patties: Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, kurz in einer Pfanne anschwitzen. Zusammen mit dem Hackfleisch, dem Eigelb und den Gewürzen vermengen, 2 Patties formen und in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis sie die gewünschte Garstufe erreicht haben.

5 // Für die Soße: Die Minze waschen und fein hacken. Den Joghurt mit der Minze, etwas Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken.

6 // Für den restlichen Belag: Die Zwiebel und die Tomate in feine Scheiben schneiden, Blätter des Romanasalates entfernen und waschen, dann alles beiseite stellen.

7 // Die Orange schälen und in feine Scheiben schneiden oder Filets herausschneiden.

8 // In einem Topf Zucker karamellisieren lassen, mit Orangensaft ablöschen und warten bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Orange hineingeben und kurz mitköcheln lassen, dann etwas ziehen lassen.

9 // Zum Schluss den Bun halbieren, mit etwas Soße bestreichen, die Salatblätter, den Pattie, die Tomaten, die Orange und die Zwiebeln darauflegen, dann die restliche Soße dazugeben.

Genießt die Zeit mit euren Liebsten, seid dankbar für das was ihr habt und vorallem: Seid dankbar dafür, dass irgendwer vor vielen Jahren ‘nen Burger erfunden hat, denn sonst könntet ihr diesen Leckerbissen niemals probieren 😉 Lasst es euch schmecken!

Viel Spaß beim Ausprobieren,
Lisa und Stefan


Zu den Gastbloggern:

Lisa&Stefan_ReisehungerLisa und Stefan, sorgen bei Instagram (“Reisehunger“) und auf ihrem Blog reisehunger.net dafür, dass bei euch Fernweh und Hunger aufkommt. Auf ihren Reisen sind sie immer öfter auch auf der Suche nach guten Burgern.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

share post to:

Und wie hat es dir geschmeckt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.